Induktionsherd: Fünf gute Gründe
Der Induktionsherd ist meiner Meinung nach eine der revolutionären Erfindungen in der modernen Küche. Bei einem Induktionsherd werden auf dem Kochfeld elektromagnetische Wirbelströme erzeugt, die dann im Boden von Töpfen und Pfannen in Wärmeenergie umgewandelt werden. Der Induktionsherd funktioniert nur in der Verbindung von Herd und Kochgeschirr. Spezielles Kochgeschirr für den Induktionsherd muss daher idealer Weise aus Stahl gefertigt werden, Aluminium und Kupfertöpfe und Pfannen funktionieren auf dem Induktionsherd nicht. Wer einen Induktionsherd schon einmal „life“ erleben konnte, hat sicherlich genauso gestaunt wie ich. Hier habe ich mal die fünf wichtigsten Argumente für einen Induktionsherd zusammengestellt:
Geschwindigkeit beim Erwärmen:
Wasserkochen zum Beispiel für Pasta wird atemberaubend schnell auf dem Induktionsherd. Früher schlichen wir minutenlang und ungeduldig um den Topf, mit einem Induktionsherd kann es in wenigen Sekunden so weit sein. Dies ist natürlich auch in der professionelleren Küche ein absolutes plus, zum Beispiel beim reduzieren von Flüssigkeiten in der Saucen-Küche kann der Induktionsherd ein unverzichtbarer Begleiter werden.
Sicherheit des Induktionsherd:
Natürlich versteht sich von selbst, dass ein Induktionsherd sicherer ist als andere Herde. Ohne Gas und ohne offenes Feuer sinkt die Feuergefahr in der Küche natürlich massiv. Aber auch im vergleich zu elektrischen Herden bietet der Induktionsherd Vorteile: Die Oberfläche des Induktionsherd wird quasi sofort nach dem Ausschalten bzw. nach dem entfernen des Topfes oder der Pfanne kalt. So kann nichts versehentlich anbrennen oder Gegenstände auf dem Herd anbrennen. Auch Kinderhände sind beim Induktionsherd vor der berühmten „heißen Herdplatte“ sicher.
Gleichmäßige Hitze beim Induktionsherd:
Wer kennt das nicht: Der Topf- oder Pfannenboden ist nicht ganz gerade oder die Pfanne steht nicht ganz richtig auf dem Herd und schon ist ein Teil angebrannt während der Rest noch kalt ist. Nicht zu beim Induktionsherd. Dank des magnetischen Feldes im Topfboden erwärmt sich die gesamte Kochfläche physikalisch völlig gleichmäßig. Vor allem beim Braten ist das ein unschlagbarer Vorteil des Induktionsherd.
Umweltfreundlichkeit:
Die Energie, die man in den Betrieb eines Induktionsherd steckt, kommt nahezu vollständig dort an wo man sie benötigt, nämlich beim Kochen. Die Energieeffizienz eines Induktionsherd liegt daher bei 90%. Im Gegensatz dazu landet das Ceranfeld mit 60% auf Platz zwei und der Gasherd mit 50% nur auf Platz drei. Dieser Effekt wirkt sich am stärksten aus wenn man den Induktionsherd für schnelles und kurzes Erhitzen verwendet, da vor allem seine Anlauf- bzw. Aufwärmzeit wesentlich kürzer ist als bei konventionellen Herden.
Reinigung des Induktionsherd:
Jeder der einen Gasherd hat weiß, das Putzen kann aufwendig sein. Vertropftes brennt sich in und um die Flammenstellen und auf dem Rost ein und man muss oft alles auseinanderbauen und einzeln schrubben. Durch das schnelle abkühlen des Induktionsherd brennt hier nichts an und die Glasoberfläche lässt sich einfach abwichen. Kratzen und Schrubben wie beim Ceranfeld entfällt ebenfalls.
Bildquelle: induktionsherd.de






3 Kommentare
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